IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO bei der Bildungseinrichtung InPega

Um im Bewachungsgewerbe tätig sein zu können, sollten Sie bei der IHK die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ablegen, um den notwendigen Nachweis zu erlangen, den Sie für die Ausübung von folgenden Tätigkeiten benötigen:

  • wenn Sie als Gewerbetreibender ein Bewachungsgewerbe anmelden und betreiben möchten
  • als Wachpersonal angestellt werden
  • in Hausrechtsbereichen oder im öffentlichen Verkehrsraum Kontrollgänge unternehmen
  • als Sicherheitspersonal in öffentlichen Bereichen und im öffentlichen Verkehr tätig sind
  • Aufnahmeeinrichtungen (nach § 44 Asylgesetz) bewacht werden sollten
  • bei Einlasskontrollen vor Clubs oder Diskotheken
  • bei Tätigkeiten als Ladendetektiv
  • für Bewachungsaufträge von Gemeinschaftsunterkünften (nach § 53 Asylgesetz)
  • bei Bewachungsaufträgen von Großveranstaltungen und Events

Warum ist die IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO notwendig?

Der Gesetzgeber vertritt die Auffassung, dass bei Wachaufgaben mit direktem Bürgerkontakt besonders qualifiziertes Personal von Vorteil ist. Um diese Qualifikationen landesweit vergleichbar bieten zu können, ist die IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO notwendig. Um die Anforderungen der IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO erfüllen zu können, müssen die Prüflinge, die zukünftig im Wachbereich tätig sein möchten, mit allen notwendigen Gesetzen, Grenzen und Grundlagen vertraut sein, die den Wach- und Sicherheitsbereich betreffen. Drohende Konflikte müssen erkannt und frühzeitig bewältigt werden, bevor sie eskalieren. Sicherheitsunternehmen werden daher auch stets kontrolliert, ob alle Mitarbeiter, die im Wach- und Sicherheitsbereich tätig sind, die IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO erfolgreich abgelegt haben. Dies geschieht bereits auch im Vorfeld eines Arbeitsverhältnisses.

Ausnahmen bei diesen gesetzlichen Regelungen bilden lediglich Personen, die bereits in den staatlichen Sicherheitsbereichen, wie BGS (Bundesgrenzschutz), Polizei oder als Feldjäger, gearbeitet haben. Fachkräfte aus dem Justizvollzugsdienst, wie auch aus dem Bereich Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister und Werkschutzfachkräfte, sind ebenfalls von der Ablage der IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO befreit. Falls Sie nicht unter diese Ausnahmen fallen, helfen wir Ihnen gerne weiter, damit Sie die IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO erfolgreich bestehen, weil wir Ihnen das notwendige Fachwissen bei unseren Weiterbildungen und dem dazugehörigen Training nahebringen.

Wichtige Voraussetzungen

Da die IHK Sachkundeprüfung nach § 34a GewO in deutscher Sprache stattfindet, müssen Sie die deutsche Sprache in Wort und Schrift ausreichend beherrschen. Ihr nachprüfbar positiver Leumund ist ebenfalls verpflichtend, daher sollte Ihr polizeiliches Führungszeugnis frei von Einträgen sein.

Wir informieren Sie gerne umfassend über unsere Schulungen zum Thema Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und beantworten gerne Ihre Fragen. Wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an uns. Für weitere Informationen können Sie sich gerne über unser Kontaktformular oder auch telefonisch an uns wenden.